Fuerteventura - Insider

Fuerteventura: Landschaft

Fuerteventura ist eine Insel, welche landschaftlich nicht unbedingt etwas für Menschen ist, die gerne viel Grün um sich herum haben. Denn wer hier auf der Insel zu Gast ist, bekommt im überwiegenden karge, graue Felsen zu sehen. Doch das muss nicht immer unbedingt negativ sein, denn gerade wer gerne wandert, hat hier genau die richtigen Ausgangspunkte dafür.

Düne FuerteventuraFuerteventura gehört zu den ältesten Inseln der Kanaren und entstand ungefähr vor 20,5 Millionen Jahren mit vulkanischem Ursprung. Der letzte Ausbruch war vor csa. 4000 - 5000 Jahren und ist seitdem erloschen.

Da auf Fuerteventura so gut wie keine Berge vorhanden sind, können hier auch ungeübte Wanderer schönen Wanderwegen folgen. Sehr interessant sind Wanderungen im Gebiet von Costa Calma, dem engsten Punkt der Insel. Es sollte immer für ausreichend Sonnenschutz und Wasser gesorgt sein. Obwohl Fuerteventura keine Berge besitzt, finden wir trotzdem steile Felsküsten wie bei La Pared.

Doch dieses Bild der kargen Landschaft, kann sich zumindest in der Wintermonaten ganz schnell ändern. Denn spätestens nachdem es ein paar Tage geregnet hat, kann es schon mal sein das man die Insel an manchen Stellen nicht mehr wieder erkennt. Durch den Regen der auf die Insel niederschlägt, kommt es oft dazu dass die Landschaft stellenweise dann doch in ein schönes Grün eintaucht und auf einmal alles wieder verändert ist.

Auch das macht Fuerteventura zu einer ganz besonderen Insel und immer wieder einen Besuch wert.

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Fuerteventura wird somit als Halbwüste bezeichnet. Palmen und andere Bäume, Sträucher oder Blumen die man dort auf Postkarten sieht, werden meistens von den Hotels mit ihren Abwässern versorgt. In den Wintermonaten kommt es häufiger zu starken Regenfällen, jedoch kann dieses viele Wasser kaum genutzt werden durch fehlende Vegetation, und fließt wieder zurück ins Meer.

Ein besonderes Naturphänomen ist auf Fuerteventura der Scirocco, der hier aber Calima genannt wird. Der Calima ist ein heißer Südostwind von der Sahara her kommend. In der Zeit, in der dieser Wind über die Insel zieht, kann die Temperatur schlagartig bis zu 11°C steigen. Die Sicht wird auf ca. 150 - 200 Metern beschränkt aufgrund des Sandes der über die Insel fegt. Häufig kommt es dazu, dass Heuschrecken und andere Insekten durch den Calima auf die Insel gelangen.

Isla Lobos bei Fuerteventura Die wohl bedeutendste Landschaft auf Fuerteventura sind die Dünen von Corralejo. Diese Dünen wurden zum Biosphärenreservat ernannt und es wurde der Nationalpark Dunas de Corralejo gegründet. Hier können die Urlauber in der nähe der Touristenhochburg die gleichnamige Dünen besichtigen. Man kommt sich hier wirklich wie Mitten in der Sahara vor. Durch die stetigen Winde wird die Landschaft auch oft verändert. Der Wind trägt den Sand an einer Stelle ab um ihn dann an einer anderen Stelle wieder abzuladen. Sie sollten während Ihres Fuerteventura Urlaubs unbedingt einen Abstecher zu den Dünen von Corralejo machen.

Bucht auf FuerteventuraWeitere Landschaften, die Fuerteventura auszeichnen und für den Tourismus ausschlaggebend sind, sind die zahlreichen Sandstrände. Einige dieser Strände ziehen sich kilometerlang der Küste Fuerteventuras entlang. An manchen Badestränden strahlt die Umgebung ein nahezu karaibisches Flair aus. Die Strände sind einladend zum Baden, Ausüben von Wassersport sowie zum Sonnenbaden. Sie können kilometerlang auf den Stränden Fuerteventuras dahinspazieren und die Welt um sich einfach vergessen. Manchmal findet man halbmondförmige Steingebilde auf den Stränden. Diese Steinformationen wurden von einheimischen als Schutz vor dem Wind aufgebaut. Diese so genannten hoyos dienen zum Schutz vor Wind und bieten dem Besucher eine besondere Privatsphäre.